Helm

Ein Helm zum Skaten?

Nach den Skates an den Füßen ist der Helm das wichtigste Kleidungsstück eines Skaters!

Dabei ist es egal, ob er Anfänger oder Profi ist:
Fallt Ihr auf die Hände, könnt Ihr zur Not noch mit den Füßen schreiben.
Fallt Ihr auf die Knie, gibt's im schlimmsten Fall noch einen Rollstuhl...
alles ist irgendwie reparabel oder ersetzbar.

DER KOPF NICHT!
Ihr habt nur einen, und der ist sehr empfindlich.

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Von den 3 tödlichen Skate-Unfällen, von denen ich bis heute gehört habe, starben alle 3 Skater an ihren Kopfverletzungen, weil sie keinen Helm trugen. Und das waren langsame Freizeitskater! Ich sehe bei uns im Verein pro Jahr etwa 2 zerquetschte Helme nach Stürzen. Und ich möchte mir nicht vorstellen, wie der Kopf ohne Helm ausgesehen hätte!

Also setzt Euch so ein Ding auf!

Doch damit der Helm im Falle eines Sturzes auch das tut, was er soll, gibt es dabei ein paar wichtige Dinge zu beachten:
Zum Skaten eignen sich am besten Fahrradhelme. Die speziellen Skatehelme sind i.d.R. zum Speedskaten zu warm und schlecht gepolstert.
Die markantesten Unterschiede bei Fahrradhelmen (außer dem Design) sind das Gewicht, die Verarbeitung und die Belüftung. Diese Faktoren bestimmen auch den Preis. Das Zauberwort heiß in diesem Zusammenhang "Inmoulding". Dies bedeutet, dass die äußere Schale (0,5mm dünne Makrolonhaut) und das stoßdämpfende, hochverdichtete Polystyrol als Innenleben nicht einfach punktuell verklebt werden, sondern sich in der Produktion untrennbar miteinander verbinden. Dies hat den Vorteil, dass die Helmstatik dadurch sehr viel stabiler wird, und mehr Luftlöcher gelassen werden können. Dies reduziert das Gewicht (nach ein paar Stunden ist das nicht unwichtig!), und ist natürlich im Sommer sehr angenehm.

Wenn Du Dich nun also theoretisch für ein Hightech Modell für 200,-€ entschieden hast, nimm nicht den erst Besten in Deiner Lieblingsfarbe, sondern probiere ein paar Helme verschiedener Hersteller auf. Jeder Helm sitzt anderes!
Die Passform sollte so eng wie möglich sein (der Helm darf auch ohne geschlossenen Kinnriemen nicht vom Kopf fallen, wenn Du den Kopf nach unten neigst!). Es gibt verschiedene Verstellmechanismen. Am besten haben sich Techniken wie das "ProWheel-Anpass-System" von LIMAR erwiesen, da der Helm damit quasi auf dem Kopf festgeschraubt werden kann. Die besseren Herstellen bieten Ihre Modelle außerdem nicht nur in zwei sondern in drei Größen an!
Beim Aufsetzen sind folgende Dinge unbedingt zu beachten:

  1. Die vordere Kante soll fast die Augenbrauen berühren.
  2. Der Helm soll waagerecht auf dem Kopf sitzen (nicht zu weit in den Nacken)
  3. Die Gurtweichen sitzen knapp unterhalb des Ohrläppchen.
  4. Die Ohren sind frei von den Gurten.
  5. Der Kinnriemen sollte so fest sitzen, dass man EINEN Finger zwischen Kinn und Gurt quetschen kann.
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Solltest Du einmal auf Deinem Helm stürzen, sollte er unbedingt ersetzt werden! Auch wenn keine sichtbaren Schäden zu erkennen sind, da die Polystyrol-Konstruktion nur einmal den Schlag auffangen kann. Aus dem gleichen Grund sollte ein Helm nicht älter als 5 Jahre sein.

Einige Hersteller ersetzen den Helm nach einem Sturz sehr kulant. Unser Sponsor Limar, IT, ersetzt das Modell "911" innerhalb der ersten zwei Jahre kostenlos!

Skate smart

;-) Michael

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Limar - homepage

andere Hersteller

HerstellerErsatz bei Sturz %ZeitraumQuelle
AbusNEIN www.abus.de
AlpinaNEIN www.alpina-eyewear.de
Bell503 Jahrewww.grofa.com
Casco50 www.pointbike.de
Cratoni 50Nur manche Modelle www.cratoni.com
Etto50Unfallnachweiswww.asista.de
Giro503 Jahrewww.grofa.com
KEDNEIN www.ked-helmsysteme.de
Levior50 www.levior.de
Mango501 Jahrwww.mangosportsystem.it
MET503 Jahrewww.met-helmets.com
Specialized50 www.specialized.de
UvexNEIN www.uvexsports.de