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Zwar wird es nicht klappen, dass Ostern und Pfingsten auf einen Tag fallen, aber der Kampftag der Arbeiter kann sich schon mal mit Christi Himmelfahrt überschneiden. Nun ist der ja bekanntlich seit 2008 Jahren auf dem Weg nach oben und vermutlich schon lange angekommen. Deshalb feiert man ja auch lieber Vatertag, der sich dann im Ablauf vom Arbeiterkampftag oftmals gar nicht so sehr unterscheidet. An beiden Tagen legt man eine gewisse Strecke im Freien zurück und konsumiert oftmals eine Menge Alkohol. Somit geht die Zusammenlegung in diesem Jahr in Ordnung, sieht man mal vom Verlust eines freien Tages ab.
Das Skate-Team-Lübeck hat eine ganz eigene Variante dieses Feiertages entwickelt, den Kampftag der Skater. Das Schöne ist, der Ablauf deckt sich mit obiger Definition. Wir legen eine gewisse Strecke im Freien zurück, nehmen dabei allerdings unsere Rollschuhe zur Hilfe und konsumieren unter Umständen, selbstverständlich nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, auch Alkohol. Manch einer fängt auch schon sehr früh damit an und hat hochprozentig reine Getränke mit einer Flügel verleihenden Flüssigkeit vermischt in der Trinkflasche. Und? Was hat es genützt? Ich habe niemanden fliegen sehen. Aber schön war´s trotzdem.
Früh um halb zehn trafen wir uns bei Hartmut und Christiane. Die Fahrt an die Strecke wurde dann zur ersten Nagelprobe. Es ging unverständlich weit hinaus ins Mecklenburger Land. Auch war die Strecke keine leichte, wie von vielen gewünscht, aber schön war sie und alles war wieder gut. Zum Trainieren ist das sicherlich ein Hammer. Im Sonnenschein durch unsere Endmoränenlandschaft zu rollern und den Frühling zu genießen war toll und gleichzeitig anspruchsvoll. Einige von uns haben da sehr genau ihren Trainingsrückstand bemerkt, während andere sich in einer erstaunlichen Frühform befinden. Andreas sei hier noch einmal besonders erwähnt, auch wenn er schon häufiger hier gelobt wurde. Es war aber auch erstaunlich, wie der plötzlich die Berge hochstiefelt.
Es wäre schön gewesen, noch ein paar mehr Leute aus unserem großen Verein zu sehen, aber manch einer hat auch mal was anderes vor. Selbst Schuld Leute. Ich erzähl Euch jetzt mal, was Ihr verpasst habt, denn nach der Ausfahrt ging es zurück zu Hartmut und Christiane. Alle packten die mitgebrachten Leckereien aus und auf dem Rasen hinterm Haus wurde die Tafel aufgebaut. Ich werde jetzt keine Einzelheiten bringen, nur soviel, am nächsten Tag hatte ich 1,5 kg mehr auf der Waage als am Vortag.
In fröhlicher Runde gab es reichlich zu lachen und ein harter Kern blieb bis 19.00 in der Sonne. Hart war der Kern am Ende wirklich. Hartmuts Makarena-Vorführung veranlasste mich, selbst schon lange nicht mehr nüchtern, zu der Feststellung: Herr Ka ist stram(m). Gleichwohl habe ich es auch mit Makarena probiert und muss Hartmut ein Kompliment machen. Ich habe das mit der Koordination lange nicht so hinbekommen, wie er. Gerüchte besagen, dass es eine filmische Dokumentation unseres ausgelassenen Treibens gibt, die Hartmut mit dem gleichmütigen Kommentar versah: "Scheiße, ich hab den Kopf vergessen", während alle anderen, schreiend vor Lachen schon am Boden lagen Ich hoffe, das Dokument bleibt in der Schublade! Zur allgemeinen Erheiterung hat übrigens Micha als Entertainer und Grillmaster hervorragend beigetragen.
Fazit: Ein rundum toller Tag.
Auf ein Neues in Plön, denn Plön is schön;-))
LG Hans