Workshop am 30. Januar 2011 in Lübeck. Von Bente Ehlers

Am 30.01.2011 traf sich das SKATE-TEAM-LUEBECK zum ersten Workshop des Jahres. Mit 20 Teilnehmern, teilweise Gäste von „Außerhalb“, war die Halle gut gefüllt. Kurz nach 9 Uhr startete Trainer Alex den Workshop mit einer Erwärmung auf Turnschuhen. Dem Lauf-ABC folgte eine Einheit zur Lockerung und Erwärmung der Gelenke im Stehen. Der erste Teil des Workshops waren Vertrauensübungen: das Team trug die einzelnen Mitglieder auf den Händen und fing sie beim Fall vom Kasten auf. Die nächste Einheit befasste sich mit der Verbesserung der Standqualität und des Gleichgewichts beim Skaten. Sie wurde ebenfalls in Turnschuhen auf den schmalen Planken der Turnhallenbänke durchgeführt.
Danach hieß es: „Skates anziehen!“ Nach der Skategewöhnung mit „Eierlaufen“, „Slalom“, „Langlauf“, „Standbein“ und ähnlichem ging es um Fußstellungen zum präzisen Einsatz der Skatetechniken. Gewürzt wurde das ganze mit ein paar Übungen zur Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur. Über „Einbeinfahren“, „Abdrucktechniken“ und „tiefen Stand“ näherten wir uns der Mittagspause. Das Mittagsbuffet wurde dann auch schnell gestürmt. Gesättigt durch das leckere und reichhaltige Essen verbrachten viele der Teilnehmer den Rest der Mittagspause mit einem kleinen Schläfchen auf den Matten.
Das Ende der Mittagsstunde läutete ein Basketballspiel auf Turnschuhen ein. Im Verlauf des Matchs nahm das normalerweise kontaktarme Spiel leichte Züge von Rugby an, zu Schaden kam dadurch zum Glück keiner. Kurz vor Spielende hatte jedoch Andreas einen Zusammenstoß mit einem Mitspieler und knickte um. Mit einem dicken schmerzenden Fuß war an Skaten nicht mehr zu denken und Andreas fuhr nach Hause. Damit war auch für die anderen Teilnehmer die Erwärmung auf Turnschuhen beendet und die Skates wurden angezogen.
Die Skateeinheiten nach dem Mittagessen befassten sich vor allem mit der Verbesserung der Kurventechnik. In einer großen „Acht“ konnte gleichzeitig links- wie auch rechtsrum geübt werden. Es dauerte nicht lange und die Oberschenkel brannten. Viele merkten jetzt, dass sie Vormittags schon auf Skates gestanden hatten. Trotzdem ackerten sich alle fleißig durch die Übungen. Die Kurveneinheiten schlossen mit einem gegenseitigen Vorfahren und anschließendem gemeinsamen Besprechen der individuellen Auffälligkeiten ab. Danach wurde wieder das große Oval zum Skaten genutzt. Es ging um die Umsetzung der vorher geübten Kurventechnik. Natürlich wechselte Alex zwischendurch öfter einmal die Laufrichtung, den Teilnehmern sollte ja nicht langweilig werden. Beim Partnerschieben durch die Kurve mussten die Oberschenkel dann auch noch einmal ordentlich herhalten. Die anschließende Einheit setzte sich mit dem Fahren in der Gruppe, dem „Ein- und Aussteigen“ und der Gruppenfindung auseinander, somit fuhren alle Teilnehmer gemeinsam im „großen Pulk“.
Schlusspunkt des Workshops war wie immer eine „Amerikanischen Staffel“. Markus S. überschätzte dabei seine verbliebenen Kräfte, er stürzte und Anne, die ihm ausweichen musste, knallte frontal in die Hallenwand. Ein schmerzendes Handgelenk von Anne war das Resultat. Sie brach den Workshop ab, konnte aber innerhalb kurzer Zeit eine Besserung des Handgelenks melden. Die verbliebenen Teilnehmer sortierten die Gruppen neu und fuhren anschließend eine wesentlich gemäßigtere Staffel aus.
Nach dem „Ausrollen“ mit geöffneten Schuhen und dem abschließenden Dehnen der beanspruchten Muskelpartien war der Workshop gegen 16.00 Uhr beendet.